Vorwort

Katerina Sedy   Kunst, oder das was ich als jenes seither betitelt habe, begleitet mich als langjährige und tiefe Leidenschaft. Die aktuelle Auseinandersetzung mit dem was man im Allgemeinen als Kunst versteht lässt mich an mancher Interpretation zweifeln. Ich frage mich ob es zweierlei Sprachen dafür benötigt, um über Kunst Meinungen auszutauschen. Eine Sprache für die Menschen die sich mit Kunst auseinandersetzen und die andere für Menschen die Kunst als etwas eher dekoratives sehen möchten. Das vermittelte und für mich passendere Verständnis der Institutionen, Phylosophen, etc. geht über die reine Ästhetik hinaus. Ich möchte behaupten sie ist nicht Priorität. Die verfügbare Vielfältigkeit an Interpretation macht ein Werk „gut“. Ist ein Werk zu eindeutig und fehlt es an Tiefe, ist es keine Kunst. Kunst soll anregen oder aufregen. Kunst soll aufdecken, entdecken und vorantreiben, oder Reflektion bei führen. Man soll sich in etwas hineinversetzen können. Sie kann angenehme wie schlechte Gefühle wecken. Ich erlaube mir diese Zusammenfassungen nur unter dem Aspekt, in dem ich zugebe vieles auszulassen. Die Meinung der meisten Gesprächspartner mit denen ich öfter das Vergnügen hatte, würde ich wie folgt zusammenfassen: „Bei einem Kunstwerk darf die Handwerkliche Fähigkeit des Künstlers nicht zweifelhaft sein. Ein Werk funktioniert nur dann, wenn es gefällt. Sobald es lange Erklärungen braucht um zu verstehen, dass das Werk mehr wie sich selbst und dessen Eindruck symbolisiert, ist es willkürlich. Interpretationen sind spannend, aber ohne das Werk schön zu finden, hat man kein Interesse an einer Deutung dessen was der Künstler uns sagen möchte.“

Da ich zwischen diesen beiden Ansichten schwebe und Tiefgang wie auch etwas rein schönes schätze, sind meine Arbeiten beidem zuzuweisen.